Pelletheizung vs. Flüssiggas
Der Kosten- & Komfort-Check.
Wer seine alte Ölheizung austauscht, schwankt oft zwischen Pellets und Flüssiggas. Beide Systeme gelten als etablierte Alternativen, unterscheiden sich aber massiv in Komfort, Platzbedarf und Anschaffungskosten.
| Kriterium | Flüssiggas-Heizung | Pellet-Heizung |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | Gering (Therme ab 4.000€) | Hoch (System oft 15.000€ - 25.000€) |
| Platzbedarf | Minimal (Wandgerät, Tank im Garten) | Hoch (Kessel + Lagerraum/Silo im Haus) |
| Wartungsaufwand | Gering (alle 2 Jahre) | Hoch (Asche leeren, Reinigung, Förderschnecke) |
| Emissionen (Feinstaub) | Nahezu emissionsfrei | Feinstaubbelastung (Filter oft Pflicht) |
| Betriebsgeräusch | Sehr leise | Hörbar (Gebläse, Förderschnecke) |
Der Komfort-Faktor
Eine Flüssiggasheizung läuft vollautomatisch und sauber. Sie müssen keine Ascheboxen leeren und keine Lagerraurreinigung durchführen. Zudem ist die Technik ausgereift und weniger störanfällig als die Mechanik von Pelletfördersystemen.
Investitionskosten
Während Pellets im laufenden Betrieb oft günstiger sein können als Gas, ist die Anfangsinvestition enorm. Bis sich der Mehrpreis einer Pelletheizung amortisiert hat, vergehen oft 15-20 Jahre. Eine Gasheizung ermöglicht Modernisierung auch bei kleinerem Budget.
Vergleichen Sie auch die Kosten für den Flüssiggastank.
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