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Wissen & Ratgeber

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Heizung & ModernisierungRatgeber

Wärmepumpe im Altbau

Wann Flüssiggas die bessere Alternative ist.

Altbau-Sanierung

Jeder redet über die Wärmepumpe. Sie gilt als Heizsystem der Zukunft. Doch viele Altbau-Besitzer erleben nach dem Einbau ein böses Erwachen: Hohe Stromkosten und kalte Räume. Wir zeigen, warum Flüssiggas im ungedämmten Altbau oft die smartere Wahl ist.

Das Physik-Problem im Altbau

Eine Wärmepumpe arbeitet wie ein umgekehrter Kühlschrank. Sie holt Wärme aus der Umwelt. Das funktioniert super, solange das Haus mit niedrigen Temperaturen (35-40°C im Heizkörper) warm wird. Im Altbau benötigen alte Radiatoren aber oft 55-70°C, um den Raum zu heizen.

Die JAZ-Falle:

Muss die Wärmepumpe diese hohen Temperaturen erzeugen, sinkt ihre Jahresarbeitszahl (JAZ) massiv. Sie wird zur reinen Stromheizung. Strom ist in Deutschland ca. 3-4 mal teurer als Gas.

Vergleich: Wärmepumpe vs. Flüssiggas (Altbau)

KriteriumWärmepumpe (Luft-Wasser)Flüssiggas-Brennwert
InvestitionSehr hoch (25.000€ - 40.000€)Niedrig (8.000€ - 12.000€)
Dämmung nötig?Zwingend erforderlichNein (funktioniert auch ungedämmt)
HeizkörperOft Tausch nötig (Fußbodenh.)Alte Radiatoren bleiben
PlatzbedarfGroß (Außeneinheit + Speicher)Klein (Wandgerät)
LautstärkeAußeneinheit hörbarSehr leise

Der Hybrid-Weg: Das Beste aus zwei Welten

Sie müssen sich nicht "Entweder-Oder" entscheiden. Eine Gas-Hybridheizung kombiniert eine kleine Wärmepumpe mit einer Gastherme.

  • Frühling/Herbst: Die Wärmepumpe läuft effizient und günstig.
  • Eisiger Winter: Die Gasheizung springt an und liefert verlässlich Wärme ohne Strom-Exzess.

Mehr zur Technik finden Sie unter Hybridheizung.

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Unser Team berät Sie gerne persönlich zu allen Themen rund um Flüssiggas.

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