Fernwärme vs. Flüssiggas
Droht der Anschlusszwang? Ein Kosten-Vergleich.
Mit der kommunalen Wärmeplanung fragen sich viele Hausbesitzer: Muss ich mich an das Fernwärmenetz anschließen lassen? Und ist das überhaupt günstiger als meine Gasheizung?
Droht der Anschlusszwang?
Kurz gesagt:
Ein Anschluss- und Benutzungszwang ist rechtlich nur unter sehr strengen Voraussetzungen möglich. In den meisten Fällen haben Hausbesitzer weiterhin die Wahl, sofern sie die gesetzlichen Klimavorgaben (65% Erneuerbare) anders erfüllen – z.B. durch Bio-Flüssiggas oder eine Hybridheizung.
Vergleich: Fernwärme vs. Flüssiggas
| Kriterium | Fernwärme | Flüssiggas (Eigentumstank) |
|---|---|---|
| Investition | Hoch (Anschlusskosten oft 10.000€+) | Gering (Therme + Tank) |
| Laufende Kosten | Oft hoher Grundpreis (fix) | Kein Grundpreis (nur Verbrauch) |
| Anbieterwahl | Monopol (1 Anbieter) | Frei wählbar (Wettbewerb) |
| Preistransparenz | Intransparent (Preisgleitklauseln) | Transparent (Tagespreis) |
| Versorgungssicherheit | Abhängig vom Netzbetreiber | Unabhängig (eigener Vorrat) |
Die Kosten-Falle "Grundpreis"
Fernwärme-Rechnungen bestehen oft zu 30-40% aus dem sogenannten Leistungspreis (Grundpreis). Diesen zahlen Sie immer, auch wenn Sie sparen. Bei Flüssiggas zahlen Sie fast nur für das, was Sie wirklich verbrauchen. Wer sein Haus dämmt, spart bei Gas also sofort – bei Fernwärme nur bedingt.
Sichern Sie sich Ihre Unabhängigkeit mit einem eigenen Flüssiggastank.
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